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Die Jury lobt insbesondere die gelungene Dreifachzonierung des Kirchenschiffs in eine Wochentagskapelle, einen neu eingefügten Gemeindesaal und den eigentlichen Kirchenraum. Bei Bedarf können alle drei Räume miteinander verbunden oder aber mittels Schiebeelementen voneinander getrennt werden. Die Empore mit Orgel über dem Gemeindesaal ist vom Hauptkirchenraum über Treppen erreichbar und rückseitig durch Glaselemente von der angrenzenden Kapelle separiert. Alle drei Funktionsbereiche sind so zusätzlich energetisch singulär nutzbar, was den Energiepreisen zukünftig Rechnung trägt. Der barrierefreie Zugang, eine behindertengerechte WC-Anlage sowie eine Miniküche runden das gelungene Multifunktionskonzept ab, das vielfältige Nutzungsmöglichkeiten und überraschende Raumeindrücke bietet.
"Insgesamt kann diese Baumaßnahme als Vorbild für weitere, zukünftig anstehende Umnutzungskonzepte im Rahmen von Gebäudekonzentrationen angesehen werden." (evangelischen Kirche Rheinland)